Turmalinquarz
Turmalinquarz vereint zwei faszinierende Mineralien in einem einzigen Stein: Es handelt sich um einen Bergkristall mit Einschlüssen von schwarzem Turmalin, auch Schörl genannt, der sich bildet, nachdem der Turmalin entstanden ist und anschließend von Bergkristall umschlossen wird. Diese außergewöhnliche Kombination aus Turmalin und Quarz macht jeden Turmalin Quarz zu einem visuell beeindruckenden Unikat mit nadelartigen, schwarzen Einschlüssen im klaren Kristall. Entdecken Sie jetzt Turmalinquarz und finden Sie einen Stein, der Gegensätze in sich vereint und innere Konflikte aufzulösen vermag.
Turmalinquarz - Der Verbindungsstein der inneren Harmonie
Name & Synonyme
Turmalinquarz wird nicht dem Turmalin zugeordnet, sondern gehört zur Familie der Quarze. Der Name Turmalin selbst kommt aus dem Singhalesischen "turmali" und bedeutet übersetzt "verschiedenartiger Stein", wobei sich dieser heutige Name erst im 18. Jahrhundert durchsetzte. Der im Stein Turmalin eingeschlossene schwarze Anteil trägt den mineralogisch korrekten Namen Schörl. Hinter dem Namen Schörl steht die Bedeutung Abfall, nicht im Sinn von Müll, sondern als historischer Sammelbegriff für Mineralien, die kein Erz beziehungsweise Metall führten. Weitere, heute kaum noch gebräuchliche Synonyme des Quarz-Turmalin-Verbunds sind Aschenzieher, ein Verweis auf die elektrostatischen Eigenschaften des Turmalins, sowie die Schörl-Varianten Schirl und Schurl.
Turmalinquarz Wirkung
Körper: Dem Turmalinquarz wird nachgesagt, dass er Anspannung, Verkrampfung und Verhärtung lösen kann. Darüber hinaus kann dieser Stein Turmalin dabei unterstützen, vital und beweglich zu bleiben, Reinigung und Ausscheidung zu fördern sowie die Nerven zu stärken.
Geist: Auf mentaler Ebene steht Turmalin Quarz für das Verbinden von Polaritäten. Turmalin ist mit Erdung und Achtsamkeit verbunden, dasselbe gilt für Turmalinquarz, der dabei helfen kann, sich zu entspannen und einen klaren Blick auf scheinbare Gegensätze zu entwickeln.
Seele: Emotional wird der Turmalin Stein damit verbunden, innere Kämpfe und Konflikte zu lösen. Die Turmalin Wirkung zeigt sich auch bei schweren Schicksalsschlägen oder Enttäuschungen, indem sie damit verbundene Schmerzen lösen und einen vorurteilsfreien Neubeginn erleichtern kann.
Anwendung
Turmalinquarz gehört zu den besonders geschätzten Schmucksteinen und ist besonders in Anhängern und Ketten zu finden. Seine charakteristischen schwarzen Nadeln im klaren Quarz machen den Turmalinquarz zu einem begehrten Stein für Sammler. Darüber hinaus findet er Anwendung in Meditationen, Steinkreisen und persönlichen Ritualen.
In unserem Blog finden Sie weitere Informationen zur Anwendung von Edelsteinen.
Edelsteinwasser
Zur Herstellung von Edelsteinwasser wird beim Turmalinquarz die indirekte Methode empfohlen. Dem so gewonnenen Wasser wird traditionell eine klärende und ausgleichende Wirkung zugeschrieben.
Weitere Hinweise zur Herstellung von Edelsteinwasser finden Sie in unserem Blog.
Sternzeichen
Turmalinquarz wird dem Sternzeichen Zwillinge zugeordnet. Als Stein, der Polaritäten verbindet, kann der Turmalin Stein den Zwillingen dabei helfen, ihre charakteristische Vielseitigkeit mit innerer Harmonie und Gelassenheit zu verbinden.
Chakren
Turmalinquarz kann das dritte Augenchakra ausgleichen und so Einblicke in tieferliegende Zusammenhänge ermöglichen. Der enthaltene schwarze Schörl wird darüber hinaus dem Wurzelchakra zugeordnet, was der Wirkung Turmalin auf Erdung und Stabilität symbolisch entspricht.
Reinigen - Entladen - Aufladen
In unserem Blog finden Sie eine ausführliche Anleitung zur korrekten Reinigung, Entladung und Aufladung von Edelsteinen.
Geschichte des Turmalinquarzes
Turmalinquarz soll bereits im alten China als Stein der Harmonie gegolten haben, der die Gegensätze Yin und Yang bei seinem Besitzer in Einklang bringen kann. Der Edelstein Turmalin selbst ist schon seit der Antike bekannt, wurde aber aufgrund seiner unterschiedlichen äußerlichen Erscheinungsformen häufig mit anderen Steinen verwechselt. Der Name Schörl für den schwarzen Anteil tauchte um etwa 1500 zum ersten Mal auf, während der Name Turmalin erst um 1636 erstmals erwähnt wurde. Die Geschichte des Quarzes selbst reicht noch weiter zurück: Archäologen fanden Beweise dafür, dass bereits frühe Menschen in Afrika vor rund zwei Millionen Jahren Quarz zur Herstellung scharfer Werkzeuge verwendeten.
Turmalinquarz Entstehung
Turmalinquarz entsteht durch geologische Prozesse, bei denen sich Turmalinkristalle in Quarzgestein bilden, wobei die charakteristischen Farben von klarem bis milchigem Weiß mit schwarzen Streifen des Turmalins reichen. Der enthaltene schwarze Turmalin entsteht häufig magmatischen Ursprungs zwischen 450 und 650 Grad Celsius durch das Verbinden des magmatischen Gesteins mit Fluorit und Topas sowie den chemischen Elementen Fluor und Bor. Die Hauptvorkommen des Turmalinquarz befinden sich in Brasilien, insbesondere in Minas Gerais, sowie in Madagaskar und den USA. Hochwertige Exemplare aus Brasilien zeichnen sich durch eine klare Quarzgrundmasse mit besonders gut sichtbaren, kontrastreichen Turmalinnadeln aus.